Mit der Initiative „Meine Bank für Nedlitz“ möchte die Heimatstube Nedlitz e.V. neue Orte der Begegnung in unserem Dorf schaffen. Die Idee entstand aus den Erfahrungen der Corona-Pandemie, in der soziale Kontakte stark eingeschränkt waren und wir alle gespürt haben, wie wertvoll gemeinschaftliche Treffpunkte sind.
Die Amtswiese und der Kirchplatz sind zwei zentrale Orte unseres Dorfes, an denen sich Menschen seit jeher begegnen, Gespräche führen oder einfach das Leben im Freien genießen. Um diese Treffpunkte aufzuwerten, planen wir die Anschaffung von mindestens vier neuen Sitzmöglichkeiten – wahlweise aus Holz oder als witterungsbeständige Gabionenbänke. Diese sollen auf der Amtswiese und/oder am Kirchplatz aufgestellt werden und damit neue, einladende Plätze zum Verweilen schaffen.
Mit dem Projekt wollen wir:
den Austausch zwischen den Einwohnerinnen und Einwohnern fördern,
gemütliche Ruhepunkte schaffen, an denen man gerne innehält,
unsere Ortsmitte beleben, auch für zukünftige Veranstaltungen und Aktionen,
und die Lebensqualität in Nedlitz weiter stärken.
„Meine Bank für Nedlitz“ ist ein Beitrag zu einem lebendigen, freundlichen und gemeinschaftlichen Dorfleben – für Jung und Alt, für spontane Begegnungen und schöne Momente im Alltag.
Mit unserer Gedenkveranstaltung erinnern wir an die Männer, die damals ihr Leben verloren oder schwer verwundet wurden – unabhängig davon, auf welcher Seite sie standen. Ihr Schicksal steht stellvertretend für die tiefgreifenden Umbrüche jener Zeit und mahnt uns, die Folgen von Krieg und Gewalt nicht zu vergessen.
Die Veranstaltung bietet Raum für stille Reflexion, historische Einordnung und den Austausch mit Fachleuten und regionalen Institutionen. Ziel ist es, die Ereignisse von 1813 bewusst im Gedächtnis der Region zu halten und gleichzeitig daran zu erinnern, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind.
Die Dreharbeiten für den Film fanden direkt bei uns in Nedlitz statt – ein echtes Gemeinschaftsprojekt! Viele Mitglieder der Heimatstube und weitere engagierte Dorfbewohner haben mitgewirkt. Einige von ihnen trugen historische Kostüme und schmückten so das Bild von Dorftradition und gelebter Heimatverbundenheit.
Gedreht wurde an wichtigen und ikonischen Orten in Nedlitz, wie der romanischen Kirche St. Nikolaus. Diese Kirche ist nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern ein zentraler Ort der Gemeinschaft und seit Jahrhunderten Teil unserer Dorfidentität.
Auch die Heimatstube Nedlitz war Drehort – ein Ort, der die Geschichte unseres Dorfes bewahrt, mit Ausstellungsstücken aus dem ländlichen Leben vergangener Zeiten.
Was der Film bewirken soll
- Heimatgefühl stärken: Der Film unterstreicht, wie sehr Tradition und Gemeinschaft in Nedlitz gewachsen sind – von früher bis heute.
- Einladend für Besucher: Er zeigt, wie sehenswert Nedlitz ist – Kultur, Natur und Geschichte auf engem Raum.
- Lokales Engagement feiern: Dass so viele Dorfbewohner bei den Dreharbeiten mitmachen, ist Ausdruck der lebendigen Gemeinschaft.
Im Garten der Heimatstube hat sich in den letzten Monaten viel getan. Mit großer Unterstützung unserer Mitglieder und engagierter Helferinnen und Helfer wurden umfangreiche Arbeiten durchgeführt, um den Außenbereich funktional zu verbessern und für Besucherinnen und Besucher attraktiver zu gestalten.
Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag auf den Pflasterarbeiten sowie dem Begradigen der gesamten Fläche. Dafür wurde zunächst der Untergrund vorbereitet, Unebenheiten wurden ausgeglichen und die zukünftigen Wege- und Aufenthaltsbereiche fachgerecht befestigt. Die neuen Pflasterflächen sorgen nun für sichere, saubere und gut begehbare Wege rund um die Heimatstube und bilden eine stabile Grundlage für kommende Veranstaltungen im Freien.
Begleitend dazu wurden Wildwuchs entfernt, kleinere Bereiche neu eingeordnet und die Umgebung insgesamt aufgeräumt und übersichtlicher gestaltet. Durch diese Maßnahmen ist ein harmonischer, gepflegter Außenbereich entstanden, der die Ausstellungen der Heimatstube ideal ergänzt und gleichzeitig einladende Aufenthaltsmöglichkeiten bietet.
Der Garten der Heimatstube ist damit ein Stück gewachsene Dorfgeschichte, das – dank gemeinsamer Arbeit – weiterentwickelt und für die Zukunft erhalten bleibt.
Tauchen Sie ein in die dramatische Zeit der Befreiungskriege: In Nedlitz, unweit der Stadt Burg, erwacht die Geschichte zu neuem Leben. Hier fand 1813 eines der wichtigen Vorgefechte im Rahmen der Frühphase der Befreiungskriege statt, als preußische und russische Truppen den Rückzug der französischen Armee aufhalten wollten. Nach Napoleons Niederlage in der Völkerschlacht bei Leipzig zogen sich die französischen Verbände unter Eugène de Beauharnais über die Elbe zurück, verfolgt von den alliierten Kräften unter General Ludwig Adolf Peter zu Sayn-Wittgenstein. Das Gefecht bei Nedlitz, eng verbunden mit dem Gefecht bei Möckern, brachte den Koalitionstruppen einen frühen, moralstärkenden Erfolg.
Unsere Gefechtsdarstellung lässt diese Ereignisse eindrucksvoll aufleben. Reenactment-Gruppen zeigen mit authentischen Uniformen, historischer Ausrüstung und realitätsnahen Taktiken die Dynamik und Härte der Kämpfe von 1813. Erleben Sie das Leben im Feldlager, eindrucksvolle Artillerie- und Musketensalven sowie den Einsatz von Infanterie und Kavallerie – selbstverständlich ohne scharfe Munition und mit größter Rücksicht auf Sicherheit.
Sachkundige Darsteller vermitteln darüber hinaus Hintergründe zu den Napoleonischen Kriegen und zur strategischen Bedeutung Nedlitz’ in dieser entscheidenden Phase.